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Bilder und Skulpturen bekamen Ohren, sie lauschten der Lesung mit dem Thema

"Das Land der verlorenen Zeit".


Ein warmer Septembernachmittag, ein Spätsommertag voller Wärme, an dem sich die Autoren des Landsberger Autorenkreises in der Säulenhalle zu Landsberg trafen: Es galt, der Einladung des Regionalverbandes Bildender Künstler (RBK) die Ehre zu erweisen.

Helmut Hager, zweiter Vorsitzender des Verbandes, begrüßte Zuhörer und Autoren. Sein Wunsch sei es, Bilder, Skulpturen und Sprache harmonisch zusammenführen. Seine herzlich gesprochenen Worte, endeten mit einem weisen Satz:

„Die Sprache ist ein anderes Hören und Sehen“.

Monika Sadegor übernahm die Moderation der traditionsreichen Lesung von Lore Kienzl und bedankte sich für die Einladung in die reizvolle Säulenhalle. Diese beherberge derzeit die 31. Jahresausstellung des RBK, die man gerne in der Pause betrachten könne.

Sie eröffnete die Lesung mit der Vorstellung des in Deutschland wenig bekannten englischen Dichters und Gelehrten A. E. Housman, der mit seinem Gedichtzyklus „A Shropshire Lad“ die Moderatorin zum Thema der Lesung inspiriert hatte. Aus diesem Zyklus las sie das Gedicht „Das Land der verlorenen Zeit“ und bat anschließend die Autoren um ihre Beiträge.

Interessante und facettenreiche Gedanken, Fantasien und lyrische Bilder wirbelten die Autoren nun in ihren Geschichten und Gedichten durcheinander:

Die lesenden Autoren waren: Sandro Wirth, Klaus Wuchner, Carmen B. Kraus, Michaela Schmitt, Reinhard Wendland, Theresa Schermer, Adelheid Ressler, Helmut Glatz und Paul H. Wendland.

Doch alles hat ein Ende. Monika Sadegor dankte für das Kommen der Gäste und die anspruchsvollen, bunten Beiträge der Autoren und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Die alte Türe knarrte, als die Besucher die Säulenhalle verließen und in der lauen Nacht verschwanden.

Theresa Schermer