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"Film ab!" für Tricks und Trickfilme

Das war nun wirklich ein ganz spezieller Abend beim Landsberger Autorenkreis! Am 15. März im Gasthof Siebentisch erzählte Joachim Giebelhausen den etwa 40 Anwesenden – unter ihnen auch die Kulturbürgermeisterin, Frau Knollmüller – aus seiner beruflichen Vergangenheit als Trickfilmproduzent. Von Gattin und Sohn unterstützt, präsentierte er markante Beispiele seines Schaffens, das neben Filmen für das Fernsehen und die Wirtschaft auch Kinderfilme sowie Kurzfilme für den Schulunterricht enthält.

Auch das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) verwendete seine anschauliche Filmtrick-Technik als Ergänzung zur Tafelzeichnung mit den Themen Chemie, Physik, Geologie und Geschichte. Die Zuschauer sahen aber nicht nur Moleküle, von ihm in Bewegung versetzt, auch Playmobilfiguren, Brimborium-Monstertiere und Louis Armstrong durften auf der Leinwand tanzen.

Im Zentrum des Abends stand jedoch die Modell-Eisenbahn! In aller Tiefe schilderte ein Film die Herstellung der Minitrix-Lok BR 85, dann ging die Lok 1414 auf Urlaub, und zum krönenden Abschluss meisterte eine weiße Spezial-Minitrix ihre Aufgaben im Film „Weiche ins Traumland“.

Mit seinen aufschlussreichen Kommentaren gab Joachim Giebelhausen einen Einblick in die komplizierte Technik des Trickfilms und seine historische Entwicklung; er beschrieb die Herstellung vom Drehbuch bis zum Mischen der einzelnen Komponenten im Studio. So wurde sein Vortragsabend abwechslungsreich und spannend wie ein Krimi!

Als „Zuckerl“ zum Schluss gab Klaus Köhler noch Giebelhausens „Gute Ratschläge für Piloten“ allen mit auf den Nachhauseweg.

Max Dietz