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Literarische Schatzfindung


Der Moderator Roland Greißl hatte in seiner Einladung die zahlreich erschienenen Autoren gebeten, ihr „Schatzkästchen“ zu öffnen, in ihren Schubladen zu wühlen.

Seltene Gäste: Corinne Haberl - Reinhard Wendland - Waltraud Niedoba

Eine Zeitreise war also geplant! Schon der erste Leser, Reinhard Wendland, nahm das wörtlich, tauchte ein in den Speicher der Zeit und erläuterte in einer tiefgreifenden Trilogie den Zeitbegriff. Auch sein Vater, Paul Wendland, erhellte die dunkle Vergangenheit, erspürte „Germanische Runentonklänge“ der Asen. Das lückenhafte Verständnis der Raumzeit gewisser „Viertakter“ war das Thema einer Fantasie von Max Dietz. Dem konnte Joachim Giebelhausen in seiner Traumreise zum Planeten Knox nur noch die „Retransfiguration“ aller Materie folgen lassen.

Roland Greißl bewies mit der geplanten „Artgerechten Haltung“ von Garnelen in Biogasanlagen unsere Zukunftstauglichkeit als Verbraucher. Wie bedenklich es ansonsten schon mit der Kultur und Kunst steht, veranschaulichten in ihren Beiträgen Claire Guinin (“Auch Sprache ist Kunst“), Klaus Wuchner („Über Kunst“, „Erkenntnis“), Corinne Haberl („Abenteuer Kunst in Limericks“), und Fred Fraas, Letzterer ließ den Armen Poeten auferstehen. Klaus Köhler brachte drei Sequenzen mit Kindheitserinnerungen des Knaben Bendix, Waltraud Niedoba einen Auszug aus ihrem neuen Kinderroman „Elefant Chocolate in den Drakensbergen“ zu Gehör, Boris Schneider widmete sich seinen „Mauszeiten“. Irgendwann dazwischen traf der kleine Winzigmann von Helmut Glatz auf seiner fantastischen Reise im Wald von Wackelstein auf vier gefräßige Gedanken – die den Rest dieses Berichtes leider auch gefressen haben …!

Max Dietz

Die Nachtgedanken von Carmen Kraus zu diesem Abend konnten jedoch gerettet werden, hier ihr Gedächtnisprotokoll. [57 KB]