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Apokalypse?


So schnell kann’s gehen: Inzwischen ist das Thema „Apokalypse“ beim Landsberger Autorenkreis schon wieder Geschichte. Am Freitag, dem siebten November, trafen sich die Autoren, um in einer Freien Lesung die Zeit vor, während und nach einer Apokalypse zu beschreiben.

Die von Moderator Max Dietz gestellten Fragen lauteten: Leben wir in einer Zeitenwende? Was können wir von der Zukunft „entschleiern“? Was markiert das Ende eines Kapitels unserer Geschichte, welche Visionen offenbaren sich?

Zwanzig (!) Lesewillige kamen zu Wort, ihre Wanderungen in Zeitenwende und Zeitenende erinnerten an Atlantis, Jesaja 35, die Offenbarung des Johannes, sie schilderten Begegnungen mit Dämonen und dem Teufel, aber auch dem „heiligen Dings in Klosterlurchfeld“, führten in Parallelwelten, vorbei an Wohlstandstreibhäusern in ein Erwartungsland im Schockzustand, doch schließlich fand man seinen Frieden bei einem Gedankenausflug unter das Sternenzelt. Da konnte „Frau Welt“ nur Beifall klatschen, und die stark geforderten Zuhörer schlossen sich dankbar an.

In einer Schweigeminute gedachte man des verstorbenen Otto J. Stedele, der für „seinen“ Lechrainer Dialekt auch im Autorenkreis mit großem Erfolg tätig war.

Max Dietz