Die Liebe ist nicht nur ein Wort!


Die heutige Lesung widme ich der viel gepriesenen Liebe. Ich wünsche mir von den lesenden Autoren Werke über die Liebe, die mit Herzblut von euch zu Papier gebracht wurden. Dabei denke ich lächelnd an Nietzsche:
„Von allem Geschriebenen liebe ich nur das, was einer mit seinem Blut schreibt. Schreibe mit Blut und du wirst erfahren, dass Blut Geist ist.
Es ist nicht leicht möglich, fremdes Blut zu verstehen: Ich hasse die lesenden Müßiggänger.
Wer in Blut und Sprüchen schreibt, der will nicht gelesen, sondern auswendig gelernt werden.“
Also sprach Zarathustra.
Wir hören sehr oft das Wort Liebe. Im Alltag begegnet es uns immer und überall. Gehen wir heute nicht fast schon inflationär mit dem Wort Liebe um? Wir lieben uns selbst, unsere Heimat, den Partner, die Familie, die Freunde, das Leben, unseren Herrgott, die Natur, ja auch unser Haustier können wir lieben und noch vieles mehr.
Egal, über welche Art Liebe ihr lesen werdet. Ich freue mich sehr darauf, was ihr als Überraschung, aus eurem Gedankenkastl mitbringen werdet. Meine Neugier kennt keine Grenzen.
Ich freue mich auf euren Vulkanausbruch von Worten, auf das Feuer eurer Leidenschaft zu schreiben. Lasst die Emotionen in euren Geschichten musizieren und fordert den Zuhörer zum Tanz auf. Jedoch bitte ich die Autoren, die lesen werden, den Vortrag auf 6 bis 10 Minuten zu begrenzen. Vielen Dank dafür!
Zur Unterhaltung und zum fleißigen mitsingen, spielt mit der steirischen Harmonika, a jungs Madl, Alisa-Maria Rager.
Das Ende der Lesung schätze ich auf ca. 23 Uhr.
Bewirtung ist ab 18 Uhr. Die Wirtin vom Landgasthof Probst bietet a guads warms Essn, aber auch a pfundige Brotzeit an.
I gfrei mi auf eich!
Theresa


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