Hans Schütz und Eberhard Pfeuffer

Lechliebe. Liebeserklärung an einen Fluss in Wort und Bild
(Mit Wörtern von Hans Schütz und Bildern von Eberhard Pfeuffer). 144 S. (gebunden), mit zahlreichen Abbildungen.
Bauer Verlag 2012.
ISBN 978-3-941013-98-8


Der alte, der ungebändigte Lech war der reißendste Wildfluss der Nordalpen. Seine Hochwasserfluten, die vornehmlich im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze in den Bergen ganze Landstriche verwüsteten, waren bis weit ins 19. Jahrhundert hinein gefürchtet.

Die Verbauung des Lechs brachte der Zivilisation Vorteile, der Natur aber neben dem Verlust einer einzigartigen Flusslandschaft ein Artensterben ungeahnten Ausmaßes.

Heute ist der Lech zweigeteilt: In den Alpen darf er noch wild sein, als Wildbach in Vorarlberg und als Wildfluss in Tirol. In Bayern ist er dagegen als Staustufenkette ein Hybridgewässer, nicht See, nicht Fluss.


Zwei Lechfreunde haben sich für dieses Buch in kongenialer Weise zusammengefunden, um diese Zwiespältigkeit zu dokumentieren. Jeder widmet sich seinem Fluss auf seine besondere künstlerische Weise: der eine mit Fotografien, der andere mit den Mitteln der Literatur. Entstanden ist dabei ein beeindruckendes Buch, das zum Schauen und Nachdenken anregt – und nicht zuletzt auch zum Selbsterkunden des Lechs.

Weitere Informationen, auch zu den Autoren, im Verlags-Flyer.
Der 21 x 21 cm große Bildband ist erhältlich im Buchhandel oder via Homepage direkt beim Autor.


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